ZWeR 2025, 430
Die unterschiedlichen Bewegungsgesetze von staatlicher Demokratie und privater Wirtschaft
Inhaltsübersicht
- I. Das Gemeinwesen aus demokratischem Staat und privater Wirtschaft
- 1. Unterschiedliche Bewegungsgesetze
- 2. Unterschiedliche Konditionen im Wettbewerb
- II. Die unterschiedlichen Bewegungsgesetze von Staat und Wirtschaft
- 1. Geld und Wählerwille
- 1.1 Von unten nach oben: Demokratische Willensbildung ohne Einfluss des Geldes
- 1.2 Von oben nach unten: Demokratische Steuerung der Privatwirtschaft durch Subventionen
- 1.3 Staatliche Kreditaufnahme: Vom unparteiischen Regulator der Finanzmärkte zum Interessenten an günstigen Kreditkonditionen
- 2. Agile Aktionen im Unternehmensinteresse – abgewogene Vorhaben des Gemeinwohls
- 3. Binnensteuerung durch Normen oder durch unternehmerischen Willen
- 3.1 Mehrfachzielsetzungen im einfachen Gesetzesrecht
- 3.2 Vorrangregelungen für die gesamte Rechtsordnung im Grundgesetz
- 3.3 Rechtsetzungssperren für den demokratischen Staat im Grundgesetz
- 3.4 Keine Entscheidung für eine bestimmte Wirtschaftsordnung
- 3.5 Keine Bindung der Privatwirtschaft an das Grundgesetz
- 4. Öffentlicher Diskurs und private Entscheidungen
- 5. Globale – nationale Handlungsräume
- 6. Handlungsformen: Konsenserfordernis – Hoheitsgewalt
- 6.1 Rechtsetzungsgewalt des Staates
- 6.2 Konsequenz: Herstellung einer staatlichen Rechtsordnung für den privaten Wirtschaftsverkehr
- 7. Gesamt- und Teilaufgaben
- 8. Notwendigkeit der Gewinnerzielung – Finanzierung durch Abgaben
- III. Gegenseitiges Verständnis für die Interessen des anderen als Grundbedingung eines funktionierenden Gemeinwesens
- IV. Der demokratische Staat in der freien Marktwirtschaft und die private Wirtschaft zu Zwecken des Gemeinwohls
- 1. Staatsfinanzierung durch die private Wirtschaft
- 1.1 Der Staat als Nutznießer der privaten Wirtschaft
- 1.2 Die offene Flanke: Kreditaufnahme statt Steuererhebung
- 2. Partizipation als scheindemokratischer Ansatz
- 2.1 Gesetzliche „Demokratisierung“ der Wirtschaft
- 2.2 Partizipation Privater an staatlichen Entscheidungen
- 3. Gemeinwirtschaft aus Staat und Wirtschaft
- 3.1 Leistungsstaat als Unternehmen
- 3.2 Staat als „freier Unternehmer“
- 3.3 Staat als Nachfrager
- 3.4 Unternehmen als Staat
- 3.5 Public Private Partnership
- 3.6 Sozialisierung nach Art. 15 GG
- 4. Lenkende Subventionen
ZWeR 2025, 431
- 5. Private Infrastrukturen des Gemeinwesens
- 5.1 Bildung privater Infrastrukturen aus unternehmerischem Marktinteresse
- 5.2 Private Infrastrukturen im staatlich regulierten Markt
- V. Allgemeine Lehren aus der Unterschiedlichkeit von Staat und privater Wirtschaft
- *
- *)Prof. Dr., Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts a. D., Universitätsprofessor a. D.
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