ZWeR 2007, 338

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Köln 1611-1982 Zeitschrift für Wettbewerbsrecht ZWeR 2007 EntscheidungsbesprechungenStephanie Holzwarth*

T-Mobile Austria/tele.ring – Nicht-koordinierte Effekte als Auffangtatbestand erheblicher Wettbewerbsbehinderungen?

Wenn eine Fusion das Ausscheiden eines kleineren, besonders preisaggressiven Unternehmens aus dem Relevanzmarkt zum Ziel hat und darüber hinaus die Schaffung einer Marktstruktur mit zwei ähnlich großen Wettbewerbern die Folge ist, kann dies zu wettbewerbsschädlichen nicht-koordinierten Effekten führen, auch wenn die Zusammenschlussparteien nach der Transaktion nicht den größten Marktanteil inne hätten.
Leitsatz der Verfasserin:
Wenn eine Fusion das Ausschiden eines kleineren, besonders preisaggressiven Unternehmens aus dem Relevanzmarkt zum Ziel hat und darüber hinaus die Schaffung einer Marktstruktur mit zwei ähnlich großen Wettbewerbern die Folge ist, kann dies zu wettbewerbsschädlichen nicht-koordinierten Effekte führen, auch wenn die Zusammenschlussparteien nach der Transaktion nicht den größten Marktanteil inne hätte.

Inhaltsübersicht

  • I. Einführung
  • II. Hintergrund
    • 1. Die Rechtslage unter Geltung der FKVO 4064/89
    • 2. Die Diskussion um die Einführung eines neuen Untersagungstatbestands
      • 2.1 Die Airtours-Rechtsprechung des EuG
      • 2.2 Das Phänomen der nicht-koordinierten Effekte im Oligopol
      • 2.3 Einführung des SIEC-Tests
    • 3. Die Leitlinien der Kommission zur Bewertung horizontaler Zusammenschlüsse
  • III. Die Entscheidung der Kommission im Fall T-Mobile Austria/tele.ring
    • 1. Das Fusionsvorhaben
    • 2. Die Marktabgrenzung
    • 3. Wettbewerbliche Würdigung durch die Kommission
      • 3.1 Marktstruktur und Marktanteile
      • 3.2 Gefahr nicht-koordinierter Effekte trotz mangelnder Marktführerposition
      • 3.3  Die Rolle tele.rings als besonders dynamische Wettbewerbskraft – Marktanteilsentwicklung, Wechselverhalten und Preisentwicklung
      • 3.4 Anreizstrukturen für weiterhin preisaggressives Vorgehen durch tele.ring
      • 3.5 Preiseffekte von Netzkapazitäten
      • 3.6 Kein adäquater Ersatz für tele.ring durch andere Wettbewerber
      • 3.7 Fehlende Kausalität des Zusammenschlusses für negative Preisentwicklung?
      • 3.8 Zwischenergebnis der wettbewerblichen Würdigung
      • 3.9 Koordinierte Effekte
      • 3.10 Zusagen seitens T-Mobile Austria
  • IV. Bewertung der Entscheidung
  • V. Ausblick
*
*)
Europajuristin, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Institut für Handels- und Wirtschaftsrecht der Universität Bonn, Lehrstuhl Prof. Dr. Daniel Zimmer, LL.M.

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